1. Überprüfung Ihrer Therapie durch die besten Krebszentren Deutschlands
    2. Wichtige Hinweise für Sie und Ihren Arzt
    3. Maximierung Ihrer persönlichen Heilungschancen
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Heilungschancen bei Krebs erhöhen durch eine Experten-Zweitmeinung

Verbessern Sie Ihre Heilungschancen durch die Krebs-Zweitmeinung und das Expertenwissen unserer Spezialisten. Unsere interdisziplinären Tumorkonferenzen können wichtige Hinweise geben oder neuere Therapie-Optionen aufzeigen.

Wie werden Heilungschancen ermittelt?

Im Zusammenhang mit der Angabe von Heilungschancen wird immer die Lebenserwartung oder auch Überlebensrate betrachtet. Diese gibt an, wie viele der von einer bestimmten Krankheit Betroffenen nach einem bestimmten Zeitraum überlebt haben.

Ein Krebspatient gilt üblicherweise als geheilt, wenn es innerhalb der folgenden 5 Jahre nach einer Therapie keinen Rückfall (Rezidiv) gegeben hat.

Die Überlebensraten und Heilungschancen werden für jede Krebsart durch Studien ermittelt, in denen der Heilungsverlauf tausender Patienten beobachtet wird. So ergeben sich dann statistische Aussagen zu den Chancen, nach 5 oder 10 Jahren überlebt zu haben.

Man unterscheidet noch zwischen der absoluten und relativen Überlebensrate. Die absolute Überlebensrate gibt an, wie viele der an einer bestimmten Krebsart erkrankten nach 5 Jahren noch leben. Dabei wird nicht unterschieden, woran die anderen Patienten verstorben sind. Es werden also alle Todesfälle berücksichtigt, egal ob Unfall, Herzinfarkt, eine andere Krankheit oder tatsächlich als Folge der Krebserkrankung.

Die relative Überlebensrate hingegen betrachtet nur die Überlebensrate in Bezug auf die vorliegende Krebserkrankung.

Beispiel:

Absolute Überlebensrate: 10 Personen bekommen Prostatakrebs. Innerhalb der nächsten 5 Jahre sterben 3 davon an den Folgen Ihrer Krebserkrankung, 1 an einem Autounfall und 1 an einem Herzinfarkt. Nach fünf Jahren leben also nur noch 5 der ursprünglich 10 Erkrankten. Damit liegt die absolute Überlebensrate dieser getesteten Personengruppe bei 50% (Rechnung: ("Anzahl überlebter Personen" geteilt durch die "Anzahl beobachteter Personen") = 5 / 10 = 0,5 = 50%).

Relative Überlebensrate: Wenn wir obiges Beispiel betrachten, so sind von den 10 beobachteten Krebspatienten aber nur 3 an den direkten Folgen ihrer Krebserkrankung gestorben. Die relative Überlebensrate liegt hier also bei 70% und damit deutlich höher als die absolute.

Was bedeutet die Überlebensrate nun für mich?

Je höher die relative Überlebensrate (und damit die Heilungschancen), desto besser für den Betroffenen. Wenn die relative Überlebensrate bei 100% liegt, so ist keiner der Patienten an dieser Krebserkrankung verstorben. Das wäre der Ideal-Fall.

Wenn die Überlebensrate bei 0% liegt, befinden wir uns am anderen Ende des Spektrums und es hat bislang kein Patient diese Erkrankung überlebt.

Bei einer 50%igen Heilungschance hat die Hälfte aller Betroffenen die Krankheit überlebt.

Selbst wenn die Prognose für eine bestimmte Krebsart in einem fortgeschrittenen Stadium sehr schlecht sein sollte, gibt es immer wieder Fälle, in denen der Patient trotzdem überlebt hat. Selbst wenn es nur einer von tausend ist (Heilungschance 0,1%), der in dieser Phase noch überlebt, können Sie dieser eine sein. Die Hoffnung auf Heilung sollte man daher nie ganz aufgeben.

Heilungschancen bei Krebs mit einer Zweitmeinung erhöhen

Seit Mitte 2016 hat Ihnen der Gesetzgeber das Recht auf eine Zweitmeinung gesetzlich eingeräumt, aus gutem Grund. Jedes Jahr werden neue, wirksamere Medikamente entdeckt und Therapie-Empfehlungen überarbeitet. War die Diagnose Krebs vor 50 Jahren noch eine fatal und in den meisten Fällen tödlich, so können heute schon mehr als 50% aller Krebspatienten dauerhaft geheilt werden.

Die Krebszweitmeinung bietet die Möglichkeit, die bestehende Diagnose und Therapievorschläge durch das aktuellste Wissen aus allen Nachbardisziplinen der Erkrankung zu überprüfen und bei Bedarf zu Ihrem Vorteil abzuändern: Für größtmögliche Heilungschancen bei allen Krebsformen. Durch die optimale Therapie können heute zahlreiche Krebsarten, die früher als unheilbar galten, erfolgreich behandelt werden. Die Erfahrung zeigt, dass nur etwas mehr als 50% der eingeschlagenen Therapien in vollem Umfang von der Zweitmeinung gestützt werden.

Dazu drei Fakten:

  • In 42% aller Fälle weicht das Experten-Urteil von der Erstmeinung ab. Diese wird entweder durch wichtige Hinweise ergänzt oder die Experten schlagen eine komplett andere Therapie vor, die neuere Erkenntnisse berücksichtigt.
  • 70% der Abweichungen treten bei kleineren Kliniken fernab der Metropolen auf.
  • Mit der richtigen Therapie erhöhen Sie Ihre Heilungschancen um knapp 15%, wie Experten bestätigen

Mit unserem Expertenservice versuchen wir, die Erfahrung der Top-Spezialisten für jeden zugänglich zu machen.

Was bedeutet das für Sie als Patient nach einer Krebsdiagnose?

Eine Krebs-Zweitmeinung hilft, das Risiko einer Fehleinschätzung oder einer unpassenden, veralteten Therapie zu minimieren.

Sie erhalten die zusätzliche Expertise der Zweitmeinung als Entscheidungshilfe für Sie und Ihren behandelnden Arzt. Sie hilft Ihnen, Gewissheit darüber zu erlangen, ob die angebotene Therapie nach aktuellem Stand der Forschung optimal für Sie und Ihr individuelles Krankheitsbild geeignet ist. Wenn nicht, dann kann Ihnen die Expertenmeinung der HMO AG alternative Optionen aufzeigen, die Sie dann mit Ihrem Arzt besprechen können.

Heilung ist von vielen Faktoren abhängig
Ob eine Krebserkrankung geheilt werden kann, also innerhalb der folgenden 5 Jahre keine Rezidive auftreten, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • In welchem Stadium wurde die Erkrankung entdeckt?
  • Welche Krebsart liegt vor?
  • Wurden alle notwendigen Diagnosen durchgeführt, um die optimale Therapie festlegen zu können?
  • Ist die Therapie zielgerichtet und optimal auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt?
  • Ist die Begleitmedikation so gewählt, dass schädliche Nebenwirkungen minimiert werden?
  • Wurden eventuell weitere Empfehlungen für die Zeit während und nach der Therapie gegeben (Sport, Ernährung, Minimierung von Risikofaktoren etc.)?

Je früher eine Krebserkrankung festgestellt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Es gibt Krebsarten, die bei einer frühen Entdeckung eine extrem hohe Heilungschance von 80% bis 100% haben. Aber auch die gewählte Therapie spielt eine entscheidende Rolle für die Heilungschance. Daher sollte man sichergehen, den optimalen Weg einzuschlagen.

Manchmal gibt es den Fall, dass mehrere Therapieoptionen in Frage kommen. Auch in diesen Fällen kann es helfen, die Erfahrung unserer Experten heranzuziehen, um eine Entscheidungshilfe zu bekommen.

Wie kann ich meine Heilungschancen erhöhen?

An seine persönliche Heilung zu glauben und eine Therapie mit Überzeugung durchzuführen kann die Heilungschancen bereits erhöhen, wie erste Ergebnisse von neuesten Medikamenten-Studien bestätigen. Verlieren Sie also nie den Mut, so schwer es auch fallen mag!

Versuchen Sie den Alltag so zu gestalten, dass Sie viele Momente der Entspannung kombinieren mit Erlebnissen, die Ihnen gut tun. Versuchen Sie, weiter Sport zu machen. Einige Kliniken verabreichen Sportlern eine Chemotherapie, während diese auf einem Ergometer sitzen (einem stationären Fahrrad), damit die Chemotherapie möglichst gut im Körper verteilt wird und alle Krebszellen erreicht. Nach der gewünschten Wirkung soll dann der chemische Überrest, der keine therapeutische Wirkung mehr hat, schnell wieder aus dem Körper ausgeschieden werden. Bewegung hilft dabei, den Abbau in den Organen zu beschleunigen und damit die Nebenwirkungen zu reduzieren.

Sie fahren gerne Fahrrad? Machen Sie das weiterhin. Wenn es Ihnen zu anstrengend ist, leihen oder kaufen Sie sich ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung. So bewegen Sie sich, sind an der frischen Luft, aber Sie vermeiden Überanstrengung.

Sie spielen gerne Golf oder gehen gerne Schwimmen? Versuchen Sie dies auch weiterhin zu tun. Das meiste, was Ihnen bisher gut getan hat, wird auch während einer Krebstherapie helfen, besser mit der Erkrankung und der Therapie zurecht zu kommen.

Sport ist Ihnen zu anstrengend? Dann versuchen Sie trotzdem sich regelmäßig zu bewegen, machen Sie Spaziergänge und stärken Sie dadurch Ihren Kreislauf. Jede Unterstützung Ihres Körpers ist nun wichtig.

Ob in Ihrem speziellen Fall Sport ratsam ist und in welchem Ausmaß, sollte Ihr behandelnder Arzt Ihnen sagen können.

Es gibt auch Risikofaktoren, die man abstellen sollte, um seine Heilungschancen zu erhöhen. Prinzipiell können Sie in die Sonne gehen, was einen ausgeglichen Vitamin D Spiegel unterstützt, der wiederum für viele Therapien (speziell Antikörper) sehr wichtig ist, aber vermeiden Sie zu intensive und ungeschützte Sonnenbestrahlung. Die Sonne wirkt übrigens auch im Schatten, hier allerdings schwächer als unter direkter Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie unbedingt Sonnenbrand. Bei bestimmten Chemotherapien kann es sein, dass Sie direkt nach der Verabreichung der Chemotherapie nicht intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein sollten. Sprechen Sie das auf alle Fälle mit Ihrem behandelnden Arzt ab.

Auf Rauchen sollten Sie nach Möglichkeit komplett verzichten. Rauchen ist nachweislich höchst krebserregend und auch während einer Therapie absolut kontraproduktiv.

Der Alkoholkonsum sollte ebenfalls reduziert oder ganz eingestellt werden. Dabei ist Rotwein sicher noch verträglicher als Schnaps oder Bier. Alkohol belastet die Leber, und diese kann jetzt Unterstützung durch Sie gebrauchen, da sie mit dem Abbau der in einer Chemotherapie enthaltenen Giftstoffe vollauf beschäftigt ist, speziell in den ersten Tagen nach der Chemotherapie.

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung kann die Heilung auch unterstützen. Hier lohnt sich das Gespräch mit einem Ernährungsberater. Viele gute onkologische Praxen oder Kliniken arbeiten bereits mit solchen Experten zusammen und unterstützen Sie gerne.

Maximale Aussicht auf Erfolg

Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass Sie vom aktuellen Fachwissen unserer deutschen Experten profitieren: Aktuell arbeiten wir mit mehr als 32 Spezialkliniken und dort mit etwa 500 Spezialisten zusammen. An diesen Krebskliniken sind Spezialisten für alle bekannten Tumorarten vertreten, unter anderem Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs und viele mehr.

Dieses Zusammenspiel der Erfahrung durch hohe Fallzahlen, der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die ausgewiesene Spezialisierung für Onkologie, Chirurgie, Pneumologie, Urologie, Gynäkologie, Radiologie etc. sorgt für bestmögliche Rahmenbedingungen.

Das im Tumorboard vertretene Know-How geht weiter über das Ihres Hausarztes oder eines kleineren Krankenhauses hinaus. Für einzelne Ärzte oder kleinere Einrichtungen ist es fast unmöglich, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben, da sich das onkologische Fachwissen alle 2 Jahre nahezu verdoppelt.

Sie haben weitere Fragen zur Krebs-Zweitmeinung? Dann kontaktieren Sie uns gerne: Telefonisch, per E-Mail oder hinterlassen Sie eine Rückrufbitte über unser Kontaktformular am Ende dieser Seite.

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